Freitag, 30. Oktober 2009

Nebelfahrt

Gestern gings nach dem Landrat noch nach Fribourg. Nicht, dass ich viel von der Stadt gesehen hätte - ist bei meinen Sitzungsreisen ja meistens so. Aber so vom Bus der Linie 1 aus, wäre ein Spaziergang schön gewesen. Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung der Fachgruppe "Physiotherapie in der Geriatrie" war mir aber schon wichtig, bin ich dort doch quasi grossgeworden. Auf der Seite physio-geriatrie kann nun das druckfrische Berufsprofil heruntergeladen werden. Es steckt viel Arbeit darin und ich beglückwünsche die Arbeitsgruppe zu ihrem Werk!
Zurück gings dann im Nebel und im Speisewagen. In Basel waberten die Nebelschwaden um den Bahnhof. Gemütlich ist anders. Manchmal wünschte ich mir Oberwil etwas näher nach Basel.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Uefa-Schule

An einer Landratssitzung wie heute lernt frau so allerhand. Am Morgen ging es noch um die Nachwehen zum 9. Stadion und seine Kosten. Schuld will niemand mehr sein und so wurde die Euro 08 endgültig auch finanziell beendet. Da in allen Fraktionen Beteiligte sitzen, ging die Sache ziemlich harmlos über die Bühne. Nun brüten wir über einer dringlichen Interpellation zur Verschiebung der Einführung des Sprachenkonzeptes. Gewisse Lehrkräfte haben die Weiterbildung für das Frühfranzösisch schon begonnen, da hat der Regierungsrat alles aufgeschoben. Keiner weiss weiter. Bei der Euro war die Euphorie so gross, dass unbesehen Geld ausgegeben wurde, bei der Schule wird gebremst und jeder Rappen ist zuviel. Kann das jemand verstehen? Die Schule ist halt nicht die Uefa ;-(

Montag, 26. Oktober 2009

Minarette und andere Türme

Bin ja der Meinung, dass es die Anti-Turm-Initiative nicht braucht, dafür haben wir Baugesetze. Aber mittlerweile reden wir ja nicht mehr über Türme sondern über Religion, Muezzin, Kirchenglocken und anderes. Wer nicht im Elfenbeinturm sitzenbleiben will, kann sich hier informieren. Was den Muezzin betrifft, erfährt man bei diesem Test, dass er ja nicht rufen muss, da die Menschen von alleine in die Moschee kommen. Logisch! Wird allerdings die Diskussion darüber nicht aufhalten.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Rückstunde

Nun haben wir sie wieder: die im März entschwundene Stunde kam heute Nacht zurück. Aber natürlich ist es nicht mehr dieselbe. Was dort hätte geschehen können, geschieht nun nicht mehr. Im Radio hiess es, die internationalen Züge seien eine Stunde angehalten worden, damit alles wieder seine Richtigkeit hat. Einfach die Zeit anhalten - eine leere Stunde, die wohl die meisten schlafend verbracht haben. Für meine innere Uhr gibt es kein Rädchen. Um 5.15 Uhr war ich hellwach, um 7 stand ich in der Küche und machte Pancakes. Prinz und Prinzessin fanden es toll und waren tatsächlich vor Mittag schon ansprechbar. Hat eben alles zwei Seiten ;-)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Auf Abwegen

war ich gestern Abend in Bern. Nach dem Besuch der Abschlussfeier der Fachhochschule Gesundheit in Bern (kulturelles Highlight diesmal "siJamais"), fand ich mich plötzlich im Matte-Quartier statt im Hauptbahnhof wieder. Nun, Bern ist eine wunderschöne Stadt und die Laubengänge lohnen auch abendliche Spaziergänge. Einfach auf der anderen Seite wieder zurück, traf ich auf den Zytglogge-Turm und den richtigen Weg.
Anderen gehts da schlechter: Ein Töfffahrer traf heute Morgen auf ein Auto und ein Ausparkierer auf meine Praxis-Mauer. Bilanz: keine Verletzten, Blechschaden und eine nun runde Ecke. Irrwege scheinen in Mode zu sein.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Die Zeit ist gekommen!

Gefühlte 500 g schwer, eingepackt in Folie, aber pünktlich liegt sie nun da: die Zeit. Begleitet wird sie vom Zeit-Magazin und von Zeit-Reisen. Keine Ahnung woher ich die Zeit für die Zeit nehmen soll, aber ich freue mich, sie zu lesen. Sie hat sieben Bünde, also für jeden Tag einen. So lautet nämlich die Strategie: aufteilen. Mal sehen, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Nei aber au!

Mein - immer noch - Morgenblatt treibt es heute auf die Spitze. Detailliert wird ein Unfall beschrieben, der sich vor längerem abgespielt hat. Das Hirn war bis zu den Augenhöhlen zerquetscht.. Ja, liebe BaZ, ganz genau will frau das wissen. Den Angehörigen, in diesem Fall die Frau und zwei Kinder wie erwähnt wird, wird es sicher helfen. Ethische Fragen stellen sich nicht, oder?
Gestern im Zug dafür das NZZ Folio über die Zukunft der Zeitungen gelesen. Es gibt Hoffnung. Bei der BaZ bin ich mir da nicht so sicher. Habe unterdessen "Die Zeit" abonniert.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Unterzeichnen

Sie die Erklärung der SP Frauen gegen Kriegsmaterialexporte. Haben wir nichts Anderes zu tun, als Waffen zu produzieren und dann die Opfer unserer eigenen Waffen zu bedauern? Wir werden Krieg nicht verhindern können, aber unterstützen müssen wir ihn doch auch nicht.

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