Sonntag, 19. April 2009

Osterferien

War in den Osterferien. Hatte endlich Zeit, meine Bücher zu lesen. Hier also mein Fazit:
  • Andrea Camilleri: "Die Passion des stillen Rächers" - Ein typischer Fall für Commissario Montalbano. Das Essen ist mindestens so wichtig wie die Lösung des Falles. Macht Appetit.
  • Hans-Werner Kettenbach: "Das starke Geschlecht" - Ein Roman um Alter, Liebe und einen Anwalt. Gut geschrieben, aber schwierig auszuhalten. Gerade, wenn man Menschen kennt, die ihr Alter so erleben müssen.
  • Alex Capus: "Eine Frage der Zeit" - Starker Roman um einen Krieg, der auf dem Tanganikasee geführt wird, von Deutschen, Engländern und Belgiern, die eigentlich nichts damit zu tun haben wollen. Spannend.
  • Stephen Bayley & Roger Mavity: "Life's a pitch". Im Untertitel "How to sell yourself and your brilliant Ideas" Musste mir noch Collins "English Dictionary" dazukaufen. Mein Englisch bedarf dringend der Aufbesserung....Nun, ich habe viel aus diesem Buch gelernt. Die Idee, ein Buch von zwei Autoren aus verschiedenen Blickwinkeln schreiben zu lassen, ist gut. Ob ich brilliante Ideen habe, kann ich nicht so beurteilen. Aber bei dem Ratschlag "if you want so sell something, you have to be a. the best, b. the first, c. different," kann ich mich bei "different" problemlos einreihen ;-)
"

Mittwoch, 8. April 2009

Zeitnot

Heute musste ich einer Patientin mitteilen, dass ich nach Jahren der Behandlung leider keine Zeit mehr für sie habe. Natürlich kann sie auch gut ohne mich, aber mittllerweile ist die Dame über 90 und ich hätte sie gerne weiter begleitet. Nur so schnell-schnell will ich aber auch nicht. Mein Telefonbeantworter teilt auch mit, dass ich keine neuen PatientInnen annehmen kann. Will ich aber einigermassen seriös als Politikerin und Physiotherapeutin, Vorstandsmitglied und Familienfrau weiterarbeiten, muss ich allerdings Prioritäten setzen. Leider.

Sonntag, 5. April 2009

Mein Freund der Feuersalamander

Ich habe ihn gestern bei der Gartenarbeit wieder getroffen. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, ob es immer derselbe ist, aber ich begrüsse ihn immer wie einen Freund.Jedes Jahr taucht er jeweils an verschiedenen Orten im Garten auf, gewöhnlich wenn ich Steine verschiebe. Einen Moment bleibt er in seiner Position und sucht sich dann einen neuen schattigen Ort. Ein treuer Freund. Ich entschuldige mich für die Störung, freue mich, dass es ihm gut geht. Im "normalen" Leben sind solche Freunde eher selten. Es lebe also die Gartenarbeit!

Donnerstag, 2. April 2009

Ortswechsel

Ende 2006 habe ich meinen Geschäftssitz von Binningen nach Bottmingen verlegt. 100 Meter über die Grenze. Was Binningen nicht daran hindert am Dienstag drei und am Mittwoch noch eine Steuerrechnung mit dem Total von jeweils Fr. 00.00 zu schicken. Hoffentlich findet das mal eine Ende.

Mittwoch, 1. April 2009

April, April

Wollte mich heute morgen um 7 Uhr schon aufregen, habe den Scherz aber doch entlarvt: die Vereinigung zur Felsenreinigung! Sie sollte die Schweizer Alpen von Vogeldreck befreien. Schön, gibts noch Scherze, die wirklich welche sind. In der heutigen Vertrauenskrise kann man Scherz von Wahrheit kaum noch unterscheiden.

Sonntag, 29. März 2009

Entwicklungen

Erziehung war gestern, heute manage ich eine Wohngemeinschaft von mehrheitlich Berufstätigen. Die gemeinsamen Interessen: viel Essen, saubere Wäsche und das Badezimmer zur alleinigen Verfügung. Das persönliche Engagement wird dabei möglichst tief gehalten, man hat ja seine Kräfte einzuteilen. Die Einstellung einer Reinigungsfachfrau wird von allen gewünscht und dann mir überlassen. Bin nicht sicher, ob diese die Gewohnheiten der WG aushalten können wird...

Samstag, 28. März 2009

Vorstände

Gestern wurde ich in zwei Vorstände gewählt: von physioswiss, dem Berufsverband der Physiotherapeutinnen und von procap Basel, einem Verein der sich für Behinderte einsetzt. Beim zweiteren allerdings in Abwesenheit, da ich ja beim ersteren in Bern war. Die Arbeit im Zentralvorstand von physioswiss wird ein hartes Stück, schon gestern ging es quasi Schlag auf Schlag. Nächsten Freitag werden wir uns um die Ressortverteilung kümmern. Meine erste Sitzung bei procap ist dann eine halbe Woche später. Ich werde die Arbeit in der Praxis aber ein bisschen herunterfahren müssen. Alles geht nicht, auch nicht in der Linkskurve.

Donnerstag, 26. März 2009

KRIP

= Kantonaler RIchtPlan Basel-Landschaft. Unser grosses Thema heute im Landrat. Wir werden wohl Stunden damit beschäftigt sein. Die papierne Vorlage ist mehrere Zentimeter dick. Die Reden haben eben mit der Eintretensdebatte begonnen. Meine Spitex-Motion, 13. Traktandum heute, hat wenig Chancen diskutiert zu werden. Natürlich ist die Raumplanung der nächsten Jahrzehnte wichtig. Nach mehreren Anläufen kann auch die SP dahinter stehen. Die Euphorie der 70er Jahre ist endgültig vorbei.

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